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Geschichte der Gemeinde Rayerschied

Ortsnamen unseres Ortes im Laufe der Geschichte:

HERIRADISSNEIDA; REUSSRAID, REUSPRAID; REINßRATH, RENßRODT, REIERSCHEID und letztendlich RAYERSCHIED

Es gibt Hinweise wonach unser Ort bereits 1006 existierte. Allerdings fehlt uns zur Zeit noch der urkundliche Beweis. Nach den vorliegenden Hinweisen gehörte unser Ort 1006 zum Kirchspiel Mörschbach.
Im Jahre 1204 wurde Rayerschied von dem Herren Heinrich von Dyke an das Kloster Kumbd verschenkt. Die Herren von Dyke hatten ihren Wohnsitz auf Burg Stahleck in Bacharach am Rhein. Eine Schenkungsurkunde liegt uns leider (noch) nicht vor. Die Herren von Dyke werden erstmals 1183 in der Geschichte unser Gegend erwähnt. Heinrich von Dyke (seinerzeit Bischof) gilt als Gründer vom Kloster Kumbd.



Um 1300 übernahmen die Freien von Treis die Gemarkung vom Kloster Kumbd. Die Treiser Herrschaft wurde wohl kurz nach 1361 aufgeteilt. Ein Teil fiel an Dymar von Reifenberg und den anderen Teil bekam Kunigunde (Tochter von Walter v. Treis).
Die Reifenbergs waren zu Diebach ansässige pfälzische Ministerialen. Diese verkauften am 26. Januar 1420 ihr Eigentum an den Dörfern und Gerichten zu "Comeda, Gorgenhausen; Berchenhausen, Budenbach, Reussraid und Bentzwilre" an den Pfalzgrafen Stephan von Simmern. Pfalzgraf Stephan gehörte zum Geschlecht der Wittelsbacher.

Man kann davon ausgehen, dass unser Ort seit dem 26. Januar 1420 zum Amt Simmern gehört.

Am 1. Oktober 1445 wurde der andere Teil des Eigentums vom Kloster Kumbd, der zwischenzeitlich von Kunigunde an Friedrich Pfründt von Güls gekommen war, an den Pfalzgrafen Stephan versetzt.

Pfalzgraf Stephan wurde am 23.06.1385 geboren (Geburtsort unbekannt) und starb am 14.02.1459 in Simmern. Seine Grabstätte befindet sich in der Schlosskirche von Meisenheim.

1498 wurde unser Ort Reinßrath genannt. Es gab 28 Einwohner die den gemeinen Pfennig bezahlen
mussten.

1530 waren unserem Ort Gerichtsverhandlungen wobei unter anderem 2 Frauen wegen Hexerei und Zauberei zum Tode verurteilt wurden. Die damaligen Gemeinden wurden vom Amt Simmern aus verwaltet.

1599 gab es in Rayerschied 10 Hofstätten.

1620 bauten die Katholiken der Gemeinde eine bereits verfallene Kapelle der Protestanten wieder auf und benutzten diese fortan als Gotteshaus.

Im 16ten und 17ten Jahrhundert wanderten einige Familien unseres Ortes nach Brasilien, Ungarn und nach Amerika sowie Neuseeland aus.

1648 - 1698 lebten 16 Familien in Rayerschied.

Von 1802 - 1824 gehörte Rayerschied zum Bistum Aachen. Seit 1824 gehört Rayershied zum Dekanat Simmern. (Diözese Trier)

1814 beschlossen die Gemeinden Rayerschied, Benzweiler und Pleizenhausen den Bau einer gemeinsamen Schule.

1896 wurde mit dem Bau unserer heutigen St.-Johannes-Nepomuk Kirche begonnen. Die Fertigstellung des Baues dauerte bis 1902. Wertvollstes Stück der Kirche ist eine Marienfigur aus Kalkstein. Sie soll aus dem Jahr 1440 stammen. Die Marienfigur befindet sich als Dauerleihgabe im kirchlichen Museum in Trier.



Bürgermeister ab 1919

Täsch, Peter Nov. 1919 - Nov. 1921

Hähn, Peter Nov. 1921 - Mai 1924

Dreher, Christoph Mai 1924 - Mai 1931

Barth, Adolf Mai 1931 - Mai 1935

Stiehl, Christof Mai 1935 - Sep.1946

Renzler, Josef Sep. 1946 - Juni 1969

Dreher, Egon Juni 1969 - Juni 1994

Aßmann-Huppert, Hans Werner Juni 1994 -



Fortsetzungen und Ergänzungen folgen ………………


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